KALAHARI, eine langjährige Erfahrung

Wieder einmal werde ich in die Kalahari reisen. Und wieder geht es um Menschen, die einfach vergessen wurden. Von der Geschichte. Von der Gegenwart. Hundert Jahre Einsamkeit. Nur heißt das Dorf nicht Macondo und liegt auch nicht im Dschungel, es heißt Moshaweng und liegt unter der sengenden Sonne der Kalahari-Wüste.

Zwischen 1973 und 1981 wurden etwa vierzigtausend Menschen durch das Apartheid-Regime von ihrem Land in der Nähe der südafrikanischen Stadt Bloemfontain vertrieben, auf Lastwagen gepackt und in der Kalahari ausgekippt. Dort wurden sie fast vergessen, nur wenige mutige und engagierte Menschen kümmerten sich um sie.

Heute ist im Moshawng-Tal praktisch jeder Mensch von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Perspektivlosigkeit ist überall anzutreffen. Ich möchte mit Jugendlichen über Ideen zu ihrer Zukunft sprechen und jene suchen, die anderen ein Vorbild sein können, um mit ihnen einen Neuanfang wagen.

 


 


SCHOLAS OCCURRENTES, das Projekt von Papst Franziskus

Nach einigen Tagen intensiver Arbeit im Vatikan wurden die Ergebnisse im abschließenden Plenum am 4. September auch Papst Franziskus vorgestellt: Das Projekt "SCHOLAS OCCURRENTES" ist SEIN Projekt, über die Kultur des friedlichen Zusammentreffens von Schulen und Schülern kann über die Erziehung von Werten Frieden praktisch eingeübt werden. Drei Säulen hat SCHOLAS OCCURRENTES: Bildung, Sport und Kultur. Menschen, die sich zusammenfinden, um in diesen Bereichen aktiv zu werden, lernen auch den Umgang miteinander - und dadurch entsteht die Kultur des Friedens. Das Konzept ist so einfach und klar, dass man sich wundern muss, dass es nicht schon viel früher entwickelt wurde.